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"In your name" – ein Lobpreisfeuerwerk zum Abschluss des Kirchentags

(08.06.2014) Das Gospelprojekt rockt die Olympiahalle. Anders kann man die Stimmung im Abschlusskonzert des ersten Internationalen Kirchentages (IKT) der Neuapostolischen Kirche am Pfingstsonntagnachmittag nicht beschreiben. Bereits beim letzten Soundcheck kurz vor dem Konzert schwappten La-Ola-Wellen durch die vollbesetzte Olympiahalle. Mehr als 12.000 begeisterte Zuhörer konnten es kaum erwarten bis einhundert Akteure des Gospelprojektes endlich die Bühne stürmten und mit "Bless the Lord" das Konzert eröffneten.

Ursprünglich als Projektchor aus Sachsen und Thüringen für den EJT 2009 entstanden, hat sich das Gospelprojekt mit Chor, Orchester, Band und Solisten zu einer festen musikalischen Größe entwickelt, um Lobpreis Gottes auf moderne Art zu praktizieren. Die vier Dirigenten teilen sich nicht nur die musikalische Arbeit sondern auch die Moderation.

Voll christlicher Glaubensüberzeugung werden die Zuhörer auf die zum Vortrag kommenden Titel vorbereitet. Die Frage "Wen wollen wir preisen?" steht im Raum, als eine Violine vom Flügel begleitet einfühlsam das "Agnus dei" beginnt bis nach und nach Orchester, Chor und Band einsetzen.

Bereits beim dritten Vortrag "Come to my Jesus" – EJT-Hymne von 2009 - tobt die Halle endgültig und die ersten Handys leuchten auf. "Singt bis die Kraft herunterkommt und wir sie hier in der Halle spüren können" ermuntert der Moderator die Mitwirkenden zum "Praise his holy name".Gänsehautfeeling läßt Dominic Omanchonu mit seinem Solopart bei "Fly away to my home" entstehen.

Dass es beim Lobpreis Gottes weder auf Musikstil noch Epoche sondern auf den Inhalt ankommt, beweist das eindrucksvolle Arrangement "Sing your praise to he Lord". In eine am Flügel intonierte Bachfuge fetzen Band und Solist hinein während der Chor gleichzeitig mit "Lobe den Herrn" komplettiert – und es klingt fantastisch!

"O happy day" weckt beim Publikum Erinnerungen an den Pfingstgottesdienst am Vormittag mit annähernd 50.000 Teilnehmern im Olympiastadion und alle erheben sich ehrfürchtig von ihren Plätzen. Nach dem eigens fürs Gospelprojekt arrangierten Gospelmedley brandet nicht enden wollender Applaus auf, obwohl das Konzert noch nicht zu Ende ist.

Als der historische Hintergrund von "Amazing Grace" mit kurzen Worten vom Orchester untermalt rezitiert wird, wischt mancher Zuhörer verstohlen eine Träne weg. Danach gibt es kein Halten mehr: es wird geklatscht, die Handys werden gezückt und IKT-Schals geschwenkt bis die Mitwirkenden überglücklich die Anwesenden mit der Botschaft "Mein kleines Licht, ich lass es leuchten!" und der Zugabe "This little light of mine" verabschieden.