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Sehr viel mehr als eine „Blumentante“

(15.06.2014) Wer im Olympiastadion oder an einer der Übertragungsstationen dabei war, hat ihn – zumindest unbewusst – gesehen: den Altarschmuck in den Farben orange-weiß-blau. Dass hinter einer solchen Deko sehr viel mehr steckt, als „ein paar Blümchen zu arrangieren“, vermuten zumindest diejenigen, die selbst schon einmal beauftragt waren, einen Altarschmuck anzufertigen.

Die IKT-Redaktion hat mit Brigitte Segelitz, Eigentümerin des Floristikateliers „Das Füllhorn“ und Verantwortliche für die Dekoration beim Internationalen Kirchentag (IKT), über die Vorbereitungen gesprochen und sie während der Aufbautage begleitet.

„Als wir mit der Aufgabe betraut wurden, den Blumenschmuck für den IKT 2014 anzufertigen, freuten wir uns erst einmal riesig. Nach der Freude kamen dann aber ganz schnell die Gedanken über  Verantwortung und Größe der Aufgabe“, erzählt sie. Denn die gesamte Deko-Gruppe, insgesamt nur fünf Personen, arbeiten wie alle Helfer des Kirchentags ehrenamtlich. Also galt es zunächst einmal, Arbeitsaufwand und Urlaubstage zu planen und die Helfer zuzuordnen.

Gleichzeitig überlegte man, was dem Auftraggeber und dem Ereignis am besten entsprechen würde. Auszüge aus der daraus  abgeleiteten Anforderungsliste: Der Blumenschmuck soll möglichst alle Besucher ansprechen, den unterschiedlichen Kulturen gerecht werden und das Logo des Kirchentags optisch unterstreichen; er soll Freude ausstrahlen und kameratauglich sein. Das Ganze soll elegant aussehen und festliche Fülle zeigen, darf nicht überladen wirken und: soll nicht zu teuer sein – denn schließlich wird auch dieser Blumenschmuck aus Spendengeldern der Kirchenmitglieder finanziert.

Mit diesem Anforderungsprofil machte sich die Gruppe um Brigitte Segelitz rund ein halbes Jahr vor dem IKT daran, Mengen und Zeitaufwand zu berechnen, ein visuelles Konzept zu erstellen und Aufgaben innerhalb der Gruppe zu verteilen. Selbst beim Blumenschmuck sind behördliche Vorschriften wie z.B. Brandschutzauflagen zu berücksichtigen. Und was würde die beste Planung nützen, wenn die gewünschte Blumenart oder -farbe am entsprechenden Tag nicht zur Verfügung stünde? Oder der Kühlwagen mit der Blumenlieferung aus Holland erst freitags einträfe? Es sind viele Planungsschritte und Absprachen notwendig, bis die berühmten „Blümchen am Altar“ wirklich dort stehen. Auch die Überlegungen zur Haltbarkeit und extremen Wetterverhältnissen waren schlussendlich notwendig, wie man am IKT-Wochenende bei den hohen Temperaturen feststellen konnte. Eine Vorab-Besichtigung des Stadions und der Arbeits-/Lagerräume beantworteten die letzten Fragen der Dekogruppe.

Am Donnerstag, den 5. Juni, rollten die LKWs wie geplant ins Marathontor des Olympiastadion. Es wurden kartonweise Schnittblumen, Kisten voller Topfpflanzen und jede Menge Floristikbedarf ausgeladen. Die Schnittblumen mussten schnellstens ins Wasser gestellt und im gekühlten Bereich untergebracht werden, während ein Teil der Topfpflanzen vorsichtig in eine vor Wind geschützte Ecke verfrachtet wurden – denn Phalaenopsis-Orchideen mögen keine Zugluft! 

Bereits am Freitag, den 6. Juni, ging dann die „heiße Phase“ los – und das im doppelten Sinne: Das Altargesteck wird im Kühlbereich angefertigt – und die Außentemperaturen im Stadion klettern auf 30°C. Callas und Freesien, Hortensien und Orchideen werden während des Gottesdienstes zu sehen sein. Wie kam man gerade auf diese Blüten? „Die Calla ist in Südafrika beheimatet, sie ist der Inbegriff schlichter Eleganz“, erklärt Segelitz, „und die Freesie mit ihrem zarten Duft und den vielen Knospen steht für Zärtlichkeit und Liebe.“ Der botanische Name der Hortensie – Hydrangea – bedeute Wasserschlürferin und symbolisiere das „lebendige Wasser vom Altar“. Orchideen wiederum wachsen auf allen Kontinenten und seien über den ganzen Globus verteilt anzutreffen, genau wie die neuapostolischen Kirchengemeinden. Das Gras in seiner Unverwüstlichkeit schließlich symbolisiere Überleben und Ewigkeit; auch dies eine wichtige Komponente im bevorstehenden Pfingstgottesdienst.

Am Samstag, 7. Juni, ist für das fünfköpfige Dekoteam dann eine Nachtschicht angesagt: Erst als das Abendkonzert zur Einstimmung auf den Pfingstgottesdienst beendet und der Altar aufgebaut ist, kann dekoriert werden. Mit Gabelstaplern werden die fertigen Gestecke aus dem kühlen Arbeitsbereich herausgefahren und auf die Bühne gehievt. Letzte Hand wird an die Arrangements angelegt, hier und da noch eine Blume fester in die Steckmasse gesteckt, denn die Callas wippen schwungvoll im Abendwind. Nun ist alles getan, was die fünf Mitglieder des Teams tun konnten. Es wird viel gebetet, auch für den Blumenschmuck. Das Thermometer fällt auch in der Nacht nicht unter 24°C.

Am Pfingstsonntag führt der erste Weg von Brigitte Segelitz ins Olympiastadion. Wie sehen die Blumen aus? Ist alles noch am rechten Platz? Gut sieht es aus, das bestätigen auch die umstehenden Helfer aus den anderen Aufgabenbereichen. Das Thermometer ist schon wieder Richtung 30 °C unterwegs…

Einige Stunden später ist ein wunderbarer Gottesdienst zu Ende. Rund 47.000 Gläubige im Stadion haben – bewusst oder unbewusst – den geschmückten Altar betrachtet. Und ein Vielfaches davon konnte die Blüten durch die Bildübertragung sehen. Für das Dekoteam beginnt der letzte Teil der Arbeit: „Rücktransport“ der Gestecke in den Kühlbereich, Auseinanderbauen der einzelnen  Dekorationselemente, Beladen der Lastwagen. Ein Teil der Blumen wird am darauffolgenden Mittwoch die Kirchen im Münchener Umland zieren, einige Topfpflanzen werden an Helfer verschenkt.

Fotograf und Texter des Redaktionsteams, welche das Dekoteam begleiten durften, sind tief beeindruckt und begeistert von der Arbeit, die hier geleistet wurde. Altardeko – ob im großen oder kleinen Stil – dahinter steckt viel mehr als „das Gesteck von der Blumentante“.

 
 

Tschüss München! Der IKT ist vorbei – die Webseite bleibt

(12.06.2014) „Gibt es eigentlich ein Leben NACH dem IKT?“, hatte ein Apostel kurz vor dem Start des Internationalen Kirchentags (IKT) lachend gefragt. Das konnte sich keiner so recht vorstellen, so intensiv waren die letzten Wochen der Vorbereitung für alle Helfer und Mitwirkenden gewesen. Und tatsächlich: jetzt ist dieses Großereignis bereits Vergangenheit. Die letzten Zelte sind abgebaut, tausende Stühle wieder ins Lager zurückgeräumt, die LKWs mit den Ausstellungsständen vom Coubertinplatz abgefahren, auf der Parkharfe ist kein einziges Wohnmobil mehr zu sehen und die Kräne haben den großen Kuppelbau, der Altar und Bühne überspannte, wieder rückgebaut. Ab und an trifft man in München noch auf Menschen, die ein blaues Band am Handgelenk oder einen IKT-Rucksack auf dem Rücken tragen. Eine tolle Möglichkeit, diejenigen noch anzusprechen und aus Fremden Freunde werden zu lassen.

„Großartig!“, „Wohlfühlatmosphäre pur“, und „Ich will hier bleiben!“, das waren nur einige wenige Reaktionen auf die Frage, wie es denn gefallen hätte. Die Freude und das Kirchentags-Feeling sollen noch lange weiterleben! Deshalb wird die Redaktion auch in den nächsten Wochen weiter berichten. Ursprünglich waren für Montag und Dienstag einige Berichte geplant – doch im Redaktionsraum oberhalb der Olympiahalle marschierte am späten Sonntagabend ein „Räumtrupp“ ein, der ohne Rücksicht auf Verluste kurzerhand Strom- und Netzwerkkabel entfernte… Wir bitten diese Zwangspause zu entschuldigen!

Auch wegen der Bilderstrecken, die noch veröffentlicht werden, lohnt es sich, weiterhin auf der Webseite vorbeizuschauen! Die Artikel aus der Live-Berichterstattung können in der Rubrik IKT!Live nachgelesen werden. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an das rund 50köpfige Redaktionsteam, welches täglich bis spät in die Nacht aktiv war, um die schnelle Berichterstattung zu ermöglichen. Mit Liebe ans Werk – das war überall spürbar.

Weitere Hintergrund- und Nachberichte werden ab sofort in der Rubrik Magazin veröffentlicht. Wir wünschen allen Besuchern, dass die Begeisterung des IKT noch lange weiterlebt und die Freude weitergegeben wird.

Das Medienecho auf den Internationalen Kirchentag

(10.06.2014) Der erste Internationale Kirchentag (IKT) der Neuapostolischen Kirche im Olympiapark in München hat bereits im Vorfeld sowie währenddessen und danach ein erstaunliches Medienecho erlebt.

Bereits im Vorfeld wurde in den Radiosendern B5 Aktuell, Radio Araballa, TOP FM und im Münchner Kirchenradio über den beginnenden IKT berichtet. Die Mitschnitte können hier nachgehört werden. In ihrem Online-Angebot veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung den Artikel "Beten mit dem Stammapostel".

Während des IKT war der regionale TV-Sender SAT.1 Bayern vor Ort und strahlte am Samstag, 7. Juni 2014, einen Beitrag über die Eröffnungsfeier des IKT aus. Der Beitrag kann hier angeschaut werden.

In der Sendung "Religion & Kirche" des Radiosenders B5 Aktuell wurde der IKT am Pfingstsonntag, 8. Juni 2014, zum Thema gemacht. Der Ausschnitt aus der Sendung kann hier gehört werden.

Nach dem IKT veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung nochmals einen Artikel "Unter Aposteln" in ihrer Printausgabe vom 10. Juni 2014.

Am kommenden Sonntag, 15. Juni 2014, wird der regionale TV-Sender "TV Bayern live" mit einem Beitrag über den IKT berichten. (Nachtrag: Der Beitrag kann hier angeschaut werden.)

Wochenend‘ und Sonnenschein ändern die Kleiderordnung

(07.06.2014) Damit alle angereisten Kirchentagsteilnehmer den IKT und den morgigen Pfingstgottesdienst mit dem internationalen Kirchenoberhaupt in großer Freude erleben können, ist es aufgrund der sonnigen und sehr warmen Witterungsverhältnisse äußerst wichtig:

  • sich mit ausreichend Sonnenschutz zu versorgen und
  • falls erforderlich, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Bitte nehmt, der Heiligkeit des Augenblicks angemessen, während der Feier des Heiligen Abendmahls die Kopfbedeckung ab.

Gerne darf während des Gottesdienstes auch auf ein Jackett und ähnliches verzichtet werden. Das gilt auch für alle Amtsträger, auch für diejenigen, die das Heilige Abendmahl austeilen.

Bitte versorgt Euch mit ausreichend Flüssigkeit. Beachtet dabei bitte, dass die mitgeführten Trinkflaschen aus Sicherheitsgründen ein Volumen von 0,5 l nicht übersteigen dürfen. Es können aber selbstverständlich mehrere Trinkflaschen mitgebracht werden.

Der Cateringservice hat aufgrund der gestrigen Versorgungslage weitere Verpflegungsstände im Olympiapark bereitgestellt. Außerdem werden die Öffnungszeiten verlängert.

Eine Bitte an alle Eltern: Da sich sehr viele IKT-Teilnehmer und Besucher im Olympiapark bewegen, habt bitte verstärkt ein Auge auf eure Kinder.

In 3 Sekunden von München um die ganze Welt

(05.06.2014) Ausgeklügelte Technik macht es möglich, dass der Pfingstgottesdienst am 8. Juni 2014 weltweit miterlebt werden kann. Als Höhepunkt des ersten Internationalen Kirchentages (IKT) der Neuapostolischen Kirche feiert Stammapostel Jean-Luc Schneider, höchster Geistlicher der Neuapostolischen Kirche, den Gottesdienst mit rund 50.000 Gläubigen im Münchner Olympiastadion.  Die Predigt wird dabei Wort für Wort am Altar ins Englische übersetzt.

Satelliten, Glasfaserkabel und Rundfunksender übertragen diesen Gottesdienst auf alle fünf Kontinente in mehr als 100 Länder. Die gesamte Übertragung läuft unter der Regie des Verlags Friedrich Bischoff (Frankfurt am Main).

Vor Ort in München schickt der mobile Sendewagen (Uplink) eines Medienproviders das aufbereitete Signal via Satellit in die Studios des Verlags, wo simultan in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wird. Von hier aus gehen die Signale über zwei weitere Uplinks  via Satellit an Empfangsstationen in Europa, Nordafrika und Teile Asiens sowie Erdfunkstellen, die ihrerseits Kirchengemeinden in anderen Kontinenten via Satellit, Glasfaserkabel und Rundfunk bedienen.

Gemeinden, die nicht über Satellit erreichbar sind, wie z.B.  Teile Südostasiens oder einzelne Länder Afrikas, können den Gottesdienst im Internet verfolgen. Der Verlag Friedrich Bischoff stellt hierzu zwölf Streams in unterschiedlichen Bandbreiten, Qualitätsstufen und Sprachen zur Verfügung. In Amerika wird der Gottesdienst wegen der Zeitverschiebung aufgezeichnet und den Kirchengemeinden zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung gestellt.
Nur drei Sekunden benötigt das Signal, um die rund 144.000 Kilometer vom Veranstaltungsort in München zu einem via Satellit erreichbaren Empfangsort in Europa zurückzulegen. In vielen Orten Deutschlands können Sie den Gottesdienst in Kirchen mit SAT-Empfang  mitverfolgen; Beginn ist um 10:00 Uhr.

Bis zu 30 Grad Celsius am Pfingstwochenende in München

(05.06.2014) Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen, die für das kommende Pfingstwochenende angesagt sind, bittet die Planungsgruppe des Internationalen Kirchentags (IKT) und der ärztliche Dienst dringend darum, entsprechende Vorbereitungen zu treffen.

Jeder Teilnehmer des IKT soll unbedingt genügend Wasser trinken – in allen Veranstaltungshallen sind PET-Flaschen bis zu 0,5 l Fassungsvermögen erlaubt (auch mehrere davon pro Person).

Zudem muss für einen ausreichenden Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckungen und Sonnenschutzmittel gesorgt werden.

Falls erforderlich, kann auch zum Gottesdienst am Pfingstsonntag im Olympiastadion eine Kopfbedeckung getragen und Getränke mitgebracht werden. Dies ist dringend zu empfehlen, weil vormittags die Sonne direkt auf die Sitzplätze im Olympiastadion scheint. Die IKT-Planungsgruppe bittet jedoch darum, die Kopfbedeckung zur Feier des Heiligen Abendmahls abzunehmen.

100 Jugendliche gestalten die Eröffnungsfeier mit

(02.06.2014) Der Countdown zum ersten Internationalen Kirchentag (IKT) der Neuapostolischen Kirche läuft – es sind nur noch wenige Tage! Am Freitag, 6. Juni 2014, werden ab 10:00 Uhr alle Ausstellungen in den Veranstaltungsorten im Olympiapark für die Besucher öffnen, das Kinderprogramm beginnt und ab 13:00 Uhr starten die Vorträge, musikalischen Beiträge und sonstige Programmbeiträge.

Höhepunkt des ersten Veranstaltungstages ist die Eröffnungsfeier um 18:00 Uhr im Olympiastadion, zu der über 25.000 Teilnehmer erwartet werden.  Stammapostel Jean-Luc Schneider, das geistliche Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche International, wird den Kirchentag dann offiziell eröffnen.

Unter dem Leitgedanken „Wir kommen von überall her und treffen uns hier in München zum Fest des Glaubens“ gestalten rund 100 Jugendliche den Auftakt der Eröffnungsfeier. Die verschiedenen Kontinente werden sich per Film und Livemusik präsentieren (so wird zum Beispiel Australien mit einem Didgeridoo vertreten sein). Ebenso sind Grußworte von Persönlichkeiten aus Kirche und Politik geplant.  Den Abschluss der Eröffnungsfeier gegen 19:00 Uhr gestalten alle Anwesenden gemeinsam und singen das Kirchentagslied: „Singt ein Lied von Gott“, das im Guide abgedruckt ist. Das Lied kann kostenlos als mp3-Datei hier heruntergeladen werden; die Übersetzung des Liedtextes auf Englisch und Französisch kann als pdf-Dokument ebenfalls heruntergeladen und ausgedruckt in den IKT-Guide eingelegt werden.

Bunt und lebendig soll die Eröffnungsfeier werden. „Emotional und dynamisch, lasst euch überraschen“, kündigt  einer der beteiligten Jugendlichen mit verheißungsvollem Lächeln an. Die rechtzeitige Anreise zum IKT am Freitag lohnt sich also auf jeden Fall!

Überall zu sehen: das Podiumsgespräch mit Stammapostel Jean-Luc Schneider

(02.06.2014) Die Vorfreude auf den ersten Internationalen Kirchentag (IKT) am Pfingstwochenende in München wird immer größer! Chöre üben und singen das Kirchentagslied, Gemeinden planen ihre Anreise und die Teilnehmer suchen sich die interessantesten Veranstaltungen für ihr „persönliches IKT-Programm“ aus. Der IKT-Guide, in dem jeder Programmpunkt beschrieben wird, gibt erste Anhaltspunkte, was Inhalt  der einzelnen Beiträge sein wird. Die Kapitel des IKT-Guide sind in der Rubrik Programm verfügbar.

Besonders gespannt sind viele Teilnehmer auf das Podiumsgespräch mit Stammapostel Jean-Luc Schneider, dem internationalen Kirchenleiter, das am Samstag, 7. Juni 2014, von 14:30 bis 16:00 Uhr in der Olympiahalle stattfindet. Die vielleicht wichtigste Info dazu vorab: wer nicht direkt in der Olympiahalle einen Platz findet, kann auf die Kleine Olympiahalle, die Werner-von-Linde-Halle, die Eissporttrainingshalle,  die Event-Arena und auch in das Olympiastadion ausweichen. Das Podiumsgespräch wird in diese Veranstaltungsorte live übertragen;  Simultanübersetzungen erfolgen in Englisch und Französisch, an zwei Veranstaltungsorten wird zudem in Gebärdensprache übersetzt.

Inzwischen sind weitere Fakten zum Podiumsgespräch bekannt. Neben Stammapostel Jean-Luc Schneider werden Bezirksapostel Michael Ehrich – Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland sowie Schirmherr und Gastgeber des Kirchentags –, Professor Dr. Hans-Jörg Bullinger – Wissenschaftler und ehemaliger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft – und Monika Bleutgen – eine engagierte neuapostolische Christin unter anderen in den Bereichen „Kirchliches Unterrichtswesen“, „Musik“ und „Gemeindeleben“ – auf dem Podium Platz nehmen. Die Moderation übernimmt Friederike Gottschalk.

Ausgehend vom Motto des Kirchentags „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (Lk 17,21), werden aktuelle Kirchenfragen erörtert. Stammapostel Jean-Luc Schneider ist ein beliebter Gesprächspartner und wird mit seiner spontanen und temperamentvollen Art, Dinge auf den Punkt zu bringen, dazu beitragen, dass dieses Podiumsgespräch zu einem Höhepunkt des IKT wird. 

Organspende – wie soll ich mich verhalten?

(01.06.2014) Wer schon einmal mit einem Organ Probleme hatte oder sogar ganz auf eines verzichten musste, weiß genau wie immens wichtig ein funktionierendes Organ für das gesundheitliche Wohlbefinden ist. In Deutschland erhält jeder mit einem Organspende-Ausweis die Chance, selbst darüber zu entscheiden, ob er eine Organ- und Gewebespende erteilen, auf bestimmte Organe oder Gewebe einschränken oder gar keine Organe spenden möchte (Informationen dazu auf www.organspende-info.de).

Aber sollte die Organspende für uns neuapostolische Christen nicht selbstverständlich sein bzw. gehört es nicht zum Gebot der Nächstenliebe, alles für unsere Mitmenschen zu tun? Oder ist die Organspende aus ethischer und religiöser Sicht gar nicht vertretbar?

Einen Tag vor dem deutschlandweiten „Tag der Organspende“ stellt sich diesen Fragen das Podiumsgespräch „Organspende - was sagt die Kirche dazu?“, das am Freitag, 6. Juni 2014 um 20:00 Uhr in der Kleinen Olympiahalle im Rahmen des Kirchentagsprogramms stattfindet. Ein Impulsreferat gibt einen Einblick in die allgemeinen Grundlagen der Organspende und die Möglichkeiten einer Transplantation aus medizinischer Sicht.

Die Sicht der Neuapostolischen Kirche zur Organspende erläutert Bischof Rolf Ludwig, Mitglied der internationalen Arbeitsgruppe Medizin in der Neuapostolischen Kirche. Interessante Einblicke zum Thema Organspende geben Betroffene, Patienten auf Wartelisten für Transplantate sowie Angehörige, die ihre Erfahrungen in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht schildern.

Kirche für Kinder und mit Kindern gestalten

(01.06.2014) Wie kann man Kinder in den Gottesdienst einbinden? Wie schaffe ich es, mein Kind für den Glauben zu begeistern? Wann fühlt sich ein Kind in der Gemeinschaft der Kirche wohl?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich einige Workshops und Ausstellungen auf dem Internationalen Kirchentag (IKT) am Pfingstwochenende im Olympiapark in München. Personen, die im kirchlichen Unterrichtswesen als Lehrkraft beauftragt sind, und Projektgruppen werden von ihren Erfahrungen berichten und wertvolle Tipps aus der Praxis geben.

Einen neuen Weg geht seit einiger Zeit beispielsweise das Team „KinderKirche für die Kleinen“ aus dem Bezirk Braunschweig (Gebietskirche Mitteldeutschland) und stellt ein spannendes Konzept für Familien-Gottesdienste vor. Es bezieht Kinder im Alter von null bis sechs Jahren und deren Eltern während des gesamten Gottesdienstes aktiv in den Ablauf ein. Dazu findet auf dem IKT ein Workshop statt, bei dem auch ein Kurzfilm eines solchen Gottesdienstes gezeigt wird.

Weitere Ausstellungen mit Gesprächskreisen zum Thema finden in der Eissporttrainingshalle statt. Sie dokumentieren bereits realisierte Projekte für Kinder und mit Kindern sowie erfolgreiche Aktionen für Heranwachsende außerhalb der Gottesdienste und setzen neue Impulse.


Wann und wo?
„Neue Form eines Gottesdienstes für Kleinst- und Kleinkinder“
Workshop im Zelt Aufwärmplatz
Freitag, 6. Juni 2014, 14:00 - 14:40 Uhr und 15:30 - 16:10 Uhr,
Samstag, 7. Juni 2014, 11:30 - 12:10 Uhr und 16:30 - 17:10 Uhr

Ausstellungen in der Eissporttrainingshalle
„Treffpunkt Kinderprojekte“
„Unsere Kinder lieben – gemeinsam Zukunft gestalten“
„Wieso, weshalb, warum? Kirche für Kinder und mit Kindern gestalten“
Freitag, 6. Juni 2014, 10:00 - 22:00 Uhr
Samstag, 7. Juni 2014, 10:00 - 22:00 Uhr

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