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Interview mit Sigi Hänger

Redaktion: Wie kam es zu der Idee für den Songcontest?
Sigi Hänger: Ich hatte schon vor mindestens drei Jahren den Gedanken, zusammen mit dem Bischoff Verlag etwas für Jugendliche zu machen, bei dem die Jugendlichen selbst zu Wort kommen:  Sie sollte selbst komponieren, vor allem auch selbst texten können. Die Idee war, ihnen eine Plattform zu geben für ihren Glauben, für ihre Sicht des Glaubens, und dabei noch interessante Musik machen können. Nun ist es endlich soweit!

Was motiviert Dich persönlich dazu?

Die Begeisterung und auch die Ernsthaftigkeit, mit der die Jugendlichen an die Sache gehen. Mich hat es begeistert, als ich die Videos gesehen habe. Die Jugendlichen wollten eben nicht nur so ein bisschen Musik machen, um zu zeigen, was man so kann. Sie haben vielmehr eine Botschaft, sie haben einen Glauben, den sie in die Welt „hinaussingen“ wollen. Mich motiviert grundsätzlich die Energie der Jugend.

Was ist das Besondere an diesem Songcontest?
Dieser Songcontest läuft etwas anders ab als man sich das vielleicht vorstellt. Bei anderen Songcontests gibt es EINEN Gewinner, ein öffentliches Voting und eine strenge Jury, die zu jedem Teilnehmer gnadenlos ihre Meinung sagt. Wir aber wollen einen christlichen, einen kirchlichen Songcontest machen.

Die Intention ist eben nicht, dass es nur einen Gewinner gibt. Sondern alle, die wir als Jury ausgewählt haben, sind Gewinner. Und ich sehe auch alle, die überhaupt mitgemacht haben als Gewinner an. Gewinner dahingehend, dass sie den Mut gehabt haben, auf diese Weise ihren Glauben zu bekennen und sie sich selbst in kreativer Art mit dem Glauben beschäftigt haben.

Wie läuft bzw. lief der Songcontest ab?
Das begann zuerst mit einer Ausschreibung auf der Internetseite des BM Songcontest. Wir hatten das Ziel, junge Talente zu gewinnen. Die Bewerber hatten eine gewisse Frist, bis zu der sie ihre Videos einsenden konnten. Die meisten Songs kamen kurz vor Schluss (per Mail als Video oder mp3 oder auch per Post). Wir haben in einer vierköpfigen Jury, bestehend aus Gerrit Junge, Markus Rink, Christoph Oellig und meiner Wenigkeit ausgesucht, wer beim Kirchentag auf der Bühne stehen soll.

Mittlerweile haben bekannt gemacht, wer in München dabei ist. Als nächsten Schritt hat der Verlag Friedrich Bischoff eine professionelle Studioaufnahme organsiert, um  eine CD zu produzieren: In einem Studio in Plüderhausen (Sitting Man Music) nehmen wir alle Teilnehmer auf, arrangieren die Songs noch ein bisschen – das heißt, zum Teil fügen wir das eine oder andere Bandinstrument dazu – und produzieren daraus eine CD, die wir dann beim Kirchentag anbieten wollen.

Vorher wurden alle Songs im Bischoff Verlag aus verschiedenen Blickwinkeln durchgeschaut: musikalisch, textlich und theologisch.

Was bringt der Songcontest den Teilnehmern und den IKT-Besuchern?
Alle Songs, die jetzt aufgenommen wurden oder werden und die CD, die daraus gemacht wird, dienen letztlich dazu, jedem einen Impuls des Glaubens mitzugeben. Dieser Impuls hat seinen Höhepunkt dann beim Konzert auf dem Kirchentag im Eisstadion, einer schönen großen Halle mit 2800 Sitzplätzen. Ich würde mir wünschen, dass jeder Platz besetzt ist, dass da richtig was los ist, dass da richtig Stimmung rüberkommt. Wir sehen dann zum ersten Mal die 14 jungen Talente auf der Bühne.

Wie sieht Dein Zwischenfazit aus?
Ich sehe uns mit dem Verlag bei diesem Songcontest auf einem total spannenden Weg, ich sehe auch unsere Kirche auf dem richtigen Weg, Möglichkeiten für Jugendliche, deren Musik und deren Glauben zu schaffen. Der IKT bietet dafür einen sehr guten Rahmen. Und mich freut es von Herzen, wenn ich sehe, welche Begeisterung da mitschwingt. Es berührt mich, was die Jugendlichen erlebt haben, dass der Glaube für sie extrem wichtig ist und dass sie ganz „ehrlich“ texten und das rüberbringen, was sie bewegt. Das ist total authentisch. Mein Fazit ist: Weiter so, lasst euch nicht abhalten, macht euer Ding und legt los!

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