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Vorschaufilm für den IKT zum Anschauen und Herunterladen

(24.02.2014) Seit Ende November wird vor jedem Gottesdienst, der per Satellit übertragen wird, den Gottesdienstbesuchern ein fünfminütiger Film zur Einstimmung auf den Internationalen Kirchentag der Neuapostolischen Kirche (IKT) und das diesjährige Pfingstfest gezeigt. Die erste Ausstrahlung fand am 24. November 2013 statt, als Stammapostel Jean-Luc Schneider, der internationale Kirchenleiter, einen Gottesdienst in Rostock durchführte, der in die Gemeinden im Bezirksapostelbereich Norddeutschland übertragen wurde. Seither wurde der Film in vielen weiteren Gebietskirchen gezeigt und steht jetzt zum Download zur Verfügung.

"Prince of Peace" - ein Gospelprojekt verbindet Konfessionen

(21.02.2014) „Prince of Peace“ – so heißt das Werk von Ralf Grössler, was frei übersetzt so viel bedeutet wie „Friedefürst“. Es zeichnet musikalisch die verschiedenen Stationen das Leben Jesu nach, von der Geburt über die Tempelszene bis hin zur Kreuzigung und Auferstehung. Dabei verschmelzen ganz unterschiedliche Stilrichtungen zu einem harmonischen Ganzen.

Das symphonische Oratorium vereinigt kirchenmusikalische Tradition wie Choral und lateinischer Hymnus mit modernen Stilrichtungen wie Gospel und Musical und ist daher sehr vielseitig und spannungsreich. Das Spektrum geht von gregorianischen Gesängen über deutsche Choräle bis hin zu englischsprachigen Pop-Elementen.

Am Freitag, 6. Juni 2014, um 21:15 Uhr wird eine Bearbeitung des Gospeloratoriums nach dem Werk von Ralf Grössler auf dem Internationalen Kirchentag im Olympiapark München vom Gospelchor "GOOD NEWS" der Neuapostolischen Kirche im Apostelbereich Nürtingen unter Leitung von Kirchenmusikerin Martina Sturm in der Event-Arena aufgeführt.

Die IKT-Redaktion sprach mit Martina Sturm über das Projekt:
 
Wie ist die Idee mit dem Gospelchor entstanden?
„Im Sommer 2011 kam der Vorsteher der Kirchengemeinde Weilheim/Teck auf mich zu und fragte, ob ich Interesse habe mit dem Gemeindechor von etwa 20 Sängerinnen und Sängern ein paar Stücke moderner Kirchenliteratur für das 90-jährige Gemeindejubiläum vorzubereiten. Und nach diesen Vorträgen ging es weiter… weitere Interessierte -auch evangelische und katholische Sängerinnen und Sänger - aus umliegenden Kirchengemeinden kamen hinzu und Ende 2011 bestand unser Gospelchor bereits aus etwa 70 Sängerinnen und Sänger.

In den Jahren 2012 und 2013 haben wir Auftritte zu verschiedenen Anlässen gehabt, wie beispielsweise eine Benefizveranstaltung zugunsten einer Kirchensanierung oder ein Auftritt im Rahmen der Landesgartenschau in Nagold.

Unserem ersten Projekt "Body & Soul" nach dem Werk von Lorenz Maierhofer folgte 2013 das zweite Projekt "Prince of Peace". Dieses Werk ist anspruchsvoll, da es sich um ein zweichöriges Arrangement handelt, das durch unterschiedliche Stilrichtungen hohe Ansprüche an die Sängerinnen und Sänger stellt. Durch eine gute Resonanz bei den ersten Aufführungen des Gospeloratoriums ist die Idee entstanden, mit diesem Werk am Kirchentag in München aufzutreten. Denn, was könnte besser zu einem Kirchentag passen, als die Beschreibung von Jesus als Mittelpunkt unseres Glaubens? Die Musik ist wohl eine der besten Möglichkeiten, konfessionsübergreifende Brücken zu schlagen!“

Wie sind Sie denn auf dieses Werk "Prince of Peace" von Ralf Grössler gestoßen?
"Als Chorleiterin ist man ständig auf der Suche nach neuer interessanter Literatur. An diesem Werk hat mich die ungewöhnliche Vielfalt an Stilrichtungen und sehr spannungsreiche Kombination zwischen kirchenmusikalischer Tradition mit modernen Stilelementen gereizt. Generell finde ich es wichtig, ansprechende und zeitgemäße Chorliteratur anzubieten, die die Sänger aber auch die Zuhörer emotional berührt.  Die Begeisterung für die Botschaft des Evangeliums steht für mich dabei immer im Mittelpunkt. Auf die Aufführung am IKT bin ich schon sehr gespannt!"

Und was sagen die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores?

Lorena, 19, neuapostolisch: "Ich war bei einer der ersten Schnupper-Chorproben dabei weil mir die moderne Chorliteratur gefällt. Dann wurde ich darum gebeten, ein Solo zu probieren, und so bin ich einfach dabei geblieben."

Ute, 53, katholisch:
"Ich habe den Chor bei einem Konzert erlebt, und da sprang einfach der Funke über, so dass ich gerne mitmachen wollte! Die abwechslungsreiche moderne Chorliteratur empfinde ich als sehr spannend. Außerdem finde ich es schön, dass mich die dort erlebte Gemeinschaft "trägt" und mir immer wieder neue Kraft und Energie gibt."

Norbert, 50, neuapostolisch:
"Ich freue mich darüber, dass es ein zusätzliches Angebot gibt mit moderner, emotional ansprechender Chorliteratur, weil ich Gospels besonders reizvoll finde. Mich begeistern diese Musik und die schöne Gemeinschaft im Chor, auch meine beiden Töchter kommen gerne zu den Proben und den Auftritten."

Annemarie, 65, evangelisch:
"Schon lange hatte ich den Wunsch, mal in einem großen Chor mitzusingen. Frau Sturm kenne ich als Chorleiterin eines Vereinschores, und als ich von diesem Projekt hörte, wollte ich gerne mit machen, denn ich singe am liebsten Kirchenchorliteratur."

Heidi und Willy, beide 58, neuapostolisch: "Uns hat das über die Klassik hinausgehende Angebot von moderner emotionaler Chorliteratur interessiert. Die Freude an der Musik und die Gemeinschaft im Chor gefallen uns sehr."

Annette, 51, katholisch: "Ich habe bei Martina Sturm in einem von ihr geleiteten Kirchenchor mit gesungen. Als das Angebot kam, in einen Gospelchor einzutreten, war ich sehr interessiert. Mich fasziniert die hohe Qualität der Musik und der Chorproben. Spannend finde ich die Begegnung mit anderen Konfessionen, das voneinander Lernen und die Toleranz im Umgang miteinander."

Helfer herzlich willkommen! – Schulungen rollen an

(20.02.2014) Der Internationale Kirchentag 2014 (IKT) rückt näher. Es dauert nur noch wenige Monate, bis sich an Pfingsten neuapostolische Christen aus aller Welt zu einem dreitägigen Glaubensfest im Münchner Olympiapark treffen werden. Die Planungen für dieses Großereignis laufen bereits auf Hochtouren. Im Rahmen der Vorbereitungen fand am Samstag, den 8. Februar 2014, in der Gemeinde Ulm-Ost eine fünfstündige Basis-Schulung zum Thema Sicherheit und Ordnung statt.

Den fünfzig ehrenamtlichen Helfern war die Vorfreude und Motivation anzumerken. Sie waren zum Teil über zweihundert Kilometer angereist und wurden von Schulungsleiterin Angelika Schindler herzlich begrüßt. Alle hatten sich im Online-Helferportal auf der IKT-Website registriert und trafen nun zusammen, um als Laienordner geschult zu werden. Aufgabe der etwa tausend Laienordner wird es sein, den Sicherheitsdienst des Olympiaparks zu unterstützen. Dazu zählen Einlasskontrollen, Freihalten von Flucht- und Rettungswegen, Bühnensicherung, Steuern von Besucherströmen, Vermisstenmeldung und Evakuierung.

Dem theoretischen Teil der Schulung folgten praktische Übungen. Die Teilnehmer lernten beispielsweise: Wie führe ich eine Handtaschenkontrolle korrekt durch? Wann bildet man eine Sicherheitskette? Wie reagiere ich auf einen Flashmob (spontane Gruppenaktion)? Angelika Schindler erläuterte: „Unser Ziel ist es, Sicherheit zu vermitteln, damit jeder mit einem guten Gefühl seine Aufgaben wahrnehmen kann. Deshalb üben wir situationsbezogene Szenarien.“

Angelika Schindler aus der Gemeinde Fürstenfeldbruck leitet gemeinsam mit Roland Günther den Bereich Sicherheit und Ordnung des IKT und wird noch viele weitere Schulungen in ganz Deutschland durchführen. Wichtige Erfahrungen haben sie und ihr Team bereits auf den Süddeutschen Jugendtagen 2011 und 2012 gesammelt, die ebenfalls im Münchner Olympiapark stattfanden.

Die Organisation des IKT ist jedoch eine weit größere Herausforderung und 1.800 ehrenamtliche Helfer für verschiedene Bereiche werden benötigt, um die Veranstaltung zu stemmen. Immerhin werden zwischen 40.000 bis 60.000 Besucher erwartet. Deshalb gab Angelika Schindler den Teilnehmern eine Hausaufgabe mit in die Gemeinden: „Wenn jeder einen überzeugen kann, mitzuhelfen, dann wäre das großartig.“

Im Interview mit der IKT-Redaktion berichtet Angelika Schindler ausführlich von den vielfältigen Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer. Und sie gibt wertvolle Tipps, damit der IKT für jeden Besucher zu einem persönlichen Fest wird. Lesen Sie das Interview hier.

Zu neuem Leben erweckt - Geschichte des Königs David wird auf dem Kirchentag musikalisch erzählt

(18.02.2014) Mit einem einschüchternden, bedrohlichen Blick mustert der hünenhafte und berüchtigte Krieger, eingepackt in eine mächtige Rüstung, seinen Gegner. Ihm gegenüber steht ein schmächtiger Hirtenjunge einzig und allein mit einer Steinschleuder bewaffnet. Ein ungleiches Duell.

Wie mag sich der junge David in diesem Augenblick fühlen? Auf diese Frage gibt der Komponist Klaus Heizmann (geb. 1944) mit der energischen Psalmvertonung „Mich umfingen die Fesseln des Todes“ eine musikalische Antwort. Das genannte Stück gehört zum modernen Oratorium David - Sänger, König und Poet, das Teil des Programms des Internationalen Kirchentags ist.

Am Freitag, 6. Juni 2014, um 20.30 Uhr wollen 160 Musiker aus ganz Mitteldeutschland die Olympiahalle mit Tönen und Emotionen füllen. Dafür bereiten sie sich seit dem Sommer letzten Jahres – als eigens für den IKT gegründetes Projektensemble – auf die Aufführung des David-Oratoriums vor. Der Zuschauer wird dabei auf eine Reise durch das Leben Davids mitgenommen, von seiner Erwählung und Salbung zum König über den Kampf mit Goliath, der Freundschaft zu Sauls Sohn Jonathan bis hin zum Tod des Königs.

Aus allen Ecken Mitteldeutschlands
„Die Musik unterscheidet sich vor allem in ihren variablen Tempi und den unerschöpflichen Klangfarben von der gängigen Kirchenmusik in der Neuapostolischen Kirche.  Aber die Entfernung ist nicht so weit, dass klassisch geprägte Sänger und Zuhörer überfordert werden“, nennt Manuel Helmeke, der musikalische Leiter des Projekts, einen der Gründe, warum man sich in Mitteldeutschland für dieses Werk entschieden hat. „Viele moderne Oratorien sind außerdem sehr solistisch ausgerichtet. Für unser geplantes Chorprojekt kamen deshalb nur einige wenige in Frage“, ergänzt der Dirigent. Zwar kommen im David-Oratorium auch die professionellen Gesangssolisten Marie Henriette Reinhold  (Mezzosopran) und Philipp Jekal (Bariton) zum regelmäßigen Einsatz, aber der Chor dominiert.

Es ist, wie Manuel Helmeke sagt, ein Jedermann-Projekt. „Es gab keine Aufnahmebedingungen und auch keine Altersgrenzen.“ Der Chor besteht aus 120 Sängern mehrerer Generationen, die aus allen vier Apostelbereichen Mitteldeutschlands kommen. Daraus ein harmonisches Ensemble zu formen, ist eine Herausforderung. Einmal im Monat treffen sich der Chor und die 40 Orchestermusiker zu einem Probentag im Raum Halle/Leipzig, aus dem die meisten Teilnehmer kommen. Mit Motivation und Hingabe arbeiten alle auf ein großes Ziel hin: Dem IKT-Besucher eine bleibende Erinnerung an ein berührendes Konzerterleben mitgeben.

Rundfunksendung der NAK Süddeutschland in Bayern2

(27.02.2014) Die Neuapostolische Kirche Süddeutschland produziert regelmäßig eine 15-minütige Rundfunksendung, die im Sender Bayern2 einmal monatlich am Sonntagmorgen ausgestrahlt wird. Am 9. Februar 2014 war der IKT eines der beiden Themen, die in der Sendung behandelt wurden. Bischof Paul Hepp, stellvertretender Leiter des Apostelbereichs München, und Mitglied der IKT-Planungsgruppe stand der Rundfunkredaktion Rede und Antwort. Die Rundfunksendung vom 9. Februar können Sie hier nochmals nachhören. Das komplette Interview mit Bischof Hepp sehen Sie hier:

Über 35.000 Anmeldungen zum Kirchentag / „IKT-Guide“ in Produktion

(8.2.2014) Nicht nur die Planungen und Vorbereitungen für den ersten Internationalen Kirchentag am Pfingstwochenende in München laufen auch Hochtouren – auch die Anmeldungen für das anstehende „Fest des Glaubens“ nehmen immer mehr an Fahrt auf.

Mittlerweile haben sich bereits über 35.000 Teilnehmer für den Kirchentag über ihre Kirchengemeinde angemeldet. Vor allem in der letzten Januar-Woche, dem Ende der Gemeindeanmeldungsphase, ging eine große Menge an Anmeldelisten ein, die nun ausgewertet werden.

Ab sofort werden Anmeldungen zum Internationalen Kirchentag online oder telefonisch entgegengenommen. Anmeldungen über die Gemeinden sind nun nicht mehr möglich.

Die Preise für die unterschiedlichen Tickets liegen zwischen 10 Euro für ein ermäßigtes 1-Tages-Ticket und 60 Euro für ein Familien-2-Tages-Ticket. Am Freitag, 6. Juni 2014, und am Samstag, 7. Juni 2014, wird es zudem eine Tageskasse auf dem Veranstaltungsgelände geben.

Den Teilnehmern des Kirchentags wird während der drei Veranstaltungstage von Freitag, 6. Juni bis Sonntag, 8. Juni 2014 ein abwechslungsreiches Programm angeboten mit Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen, Musikdarbietungen und vielem mehr. Aktuell wird das Programmheft – der IKT-Guide – erstellt, das jeder angemeldete Kirchentags-Teilnehmer als gedrucktes Exemplar erhält. In diesem wird das gesamte Kirchentagsprogramm detailliert dargestellt, so dass es möglich sein wird, sich bereits im Vorfeld sein eigenes Programm für den Kirchentag zusammenzustellen.

Der absolute Höhepunkt des ersten Internationalen Kirchentags wird der Gottesdienst am Pfingstsonntag, 8. Juni 2014, sein, den der internationale Kirchenleiter, Stammapostel Jean-Luc Schneider, im Olympiastadion durchführt und zu dem alle Kirchentagsteilnehmer eingeladen sind. Für alle, die nicht am Kirchentag teilnehmen, wird der Gottesdienst europaweit per Satellit in viele Kirchengemeinden übertragen.

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