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Die Neuapostolische Kirche in München

Übertragung des Pfingstgottesdienstes in Kirchen im Raum München

Der Pfingstgottesdienst, den Stammapostel Jean-Luc Schneider, am 8. Juni 2014 um 10:00 Uhr, im Olympiastadion in München durchführen wird, wird per Satellit in viele Kirchengemeinden übertragen. Im Stadtgebiet München findet Übertragung in folgende Kirche statt:

München-Laim
Helmpertstr. 7
80687 München

 

Kirchengemeinden in München

Die Kirchengemeinde ist Zentrum des kirchlichen Lebens. Es bietet sich eine Fülle von Möglichkeiten, aktiv die Gemeinschaft mitzugestalten.

Im Stadtgebiet München gibt es 14 neuapostolische Gemeinden mit insgesamt 2.800 Mitgliedern. Sie werden von 160 ehrenamtlich tätigen Seelsorgern betreut.

Möchten Sie in München einen Gottesdienst besuchen und sich über eine der Münchener Kirchengemeinden informieren? Hier erhalten Sie erste Informationen.


Kirchliche Strukturen im Großraum München

Im Großraum München (Stadt und Umland) ist die Neuapostolische Kirche in zwei Kirchenbezirke strukturiert: München-Nord und München-Süd.

Den Kirchenbezirk Nord bilden die Gemeinden M-Allach, M-Bogenhausen, M-Harthof, M-Laim, M-Moosach, M-Neuhausen, Dachau, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Garching, Gröbenzell und Oberschleißheim. Den Kirchenbezirk Süd bilden die Gemeinden M-Giesing, M-Mittersendling, M-Berg am Laim, Bad Tölz, Geretsried, Gilching, Gräfelfing, Grafing/Bahnhof, Miesbach, Ottobrunn, Penzberg, Starnberg, Vaterstetten und Unterhaching.

 

München ist auch Sitz des für den Raum München, für Teile Schwabens und Oberbayern verantwortlichen Apostels Wolfgang Zenker („Apostelbereich München“). Bischof im Apostelbereich München ist Paul Hepp (Augsburg).

Der Apostelbereich München setzt sich aus diesen Kirchenbezirken zusammen: Augsburg, Ingolstadt, München-Nord, München-Süd, Peiting und Rosenheim – mit 79 Gemeinden und rund 12.300 Mitgliedern.

Der Apostelbereich München wiederum gehört zur Gebietskirche Süddeutschland. Die Gebietskirche Süddeutschland ist eine der sechs deutschen Gebietskirchen; sie umfasst Bayern und Baden-Württemberg.

Einblick in die Kirchengeschichte in München

Die ersten Spuren der Neuapostolischen Kirche in München führen ins Jahr 1896 zurück. Ein vom damaligen Kirchenoberhaupt, Stammapostel Friedrich Krebs, entsandter Handwerker namens Valentin Schmidt wurde beauftragt, Menschen für das Wort Gottes zu gewinnen. Damals galt die Kirche noch als Sekte, und so konnten zunächst nur heimlich Versammlungen abgehalten werden. Erst 1906 wurde es den wenigen Gläubigen der Apostolischen Gemeinde (heute: Neuapostolische Kirche) gestattet, durch königlichen Erlass abgesichert Gottesdienste durchzuführen.

In Bayern fasste die Kirche, im Gegensatz zu anderen Gebieten in Deutschland, nur langsam Fuß. Im Jahr 1933 zählten die beiden Münchener Kirchengemeinden zusammen ca. 270 Mitglieder. Man versammelte sich in gemieteten Räumlichkeiten. Im Jahr 1936 besuchte erstmals ein Stammapostel – dies war damals Stammapostel J.G. Bischoff – die Glaubensgeschwister in München.


Erste eigene Kirche in München: in Schwabing

Ab dem Jahr 1940 konnten die Gemeindemitglieder endlich in ihrem eigenen Kirchengebäude in München-Schwabing, Germaniastraße 20, zum Gottesdienst und den weiteren kirchlichen Veranstaltungen zusammenkommen.

Große Gottesdienste – mit dem Stammapostel und Jugendtage – fanden u.a. im Zirkus-Krone-Bau, im Kongress-Saal des Deutschen Museums oder im Herkulessaal der Münchener Residenz statt.

 

Gemeinschaft erleben

Die Münchener Gemeindechroniken berichten von vielen Gemeinschaftsaktivitäten der Jugend, der Chöre und der Kinder, die schon in den 1930er Jahren stattfanden.

Wanderungen in die schöne Bergwelt Oberbayerns, Bade-Ausflüge an die nahe München gelegenen Seen oder der Besuch anderer Kirchengemeinden in der näheren oder weiteren Umgebung der Stadt – man pflegte die Gemeinschaft auch außerhalb der gottesdienstlichen Begegnungen. Dies ist bis heute so geblieben.


Eigener Kirchenbereich


Am 25. Februar 1950 wurden der Neuapostolischen Kirche in Bayern mit der Hauptstadt München die Körperschaftsrechte verliehen.

Ein eigener Kirchenbereich („Apostelbezirk“) mit den bayerischen Kirchengemeinden – die bis dahin zusammen mit den württembergischen Gemeinden betreut worden waren – wurde am 1. Januar 1953 geschaffen. Er wurde von Bezirksapostel Eugen Startz geleitet, der im Juli 1952 zum Apostel ordiniert worden war.

Mit Wirkung vom März 1962 erhielt die Neuapostolische Kirche in Bayern, K.d.ö.R., mit Sitz in München, eine neue Verfassung. Am 19. Oktober 1991 erfolgte eine Namens- und Verfassungsänderung – „Neuapostolische Kirche Bayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts" – und zum 1. Januar 2002 die Fusion der Neuapostolischen Kirche Bayern mit der Neuapostolischen Kirche Baden-Württemberg zur heutigen Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, K.d.ö.R.


Höhepunkte im kirchlichen Leben in München

Hervorzuheben sind vor allem in den letzten Jahren die musikalischen Veranstaltungen von Chor und Orchester der beiden Münchener Bezirke Nord und Süd, beispielsweise in vielbeachteten Auftritten im Schloss Dachau, in Unterschleißheim oder in der Schlossberghalle Starnberg, aber auch das seit einigen Jahren zur „Tradition“ gewordene Singen auf dem weltbekannten Münchener Christkindlmarkt, wo ein Ensemble des Jugendchors vom Balkon des Münchener Rathauses die vielen Hundert Besucher des Christkindlmarkts mit Liedvorträgen erfreut.

 

Höhepunkte im Kirchenleben der Stadt waren die beiden mehrtägigen süddeutschen Jugendtage, zu denen sich im Jahr 2011 und 2012 jeweils über 10.000 Jugendliche auf dem Olympia-Gelände versammelten. Der Präsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, Bezirksapostel Michael Ehrich, konnte am Jugendtag 2012 den damaligen Stammapostelhelfer Jean-Luc Schneider – den heutigen Stammapostel – begrüßen, der gemeinsam mit den geladenen Aposteln aus USA und Nordrhein-Westfalen an den Feierstunden, Konzerten, Workshops und Diskussionsveranstaltungen teilnahm. Höhepunkte waren die Eröffnungsfeiern und Abschlussgottesdienste, die einen nachhaltigen Eindruck bei den jungen Christen und ihren Begleitern hinterließen. (sas)

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